Studjo | Arbeit und Qualifizierung

Im Studjo vom Johanneswerk finden Menschen mit Behinderung eine Arbeit.
Menschen mit seelischer Behinderung arbeiten im Studjo.
Seelische Behinderung heißt zum Beispiel:

  •     Der Mensch ist lange traurig.
  •     Der Mensch hat viel Angst.
  •     Oder der Mensch hört Stimmen.
        Andere Menschen hören die Stimmen nicht.

Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten im Studjo.
Manche Personen sagen auch:
Menschen mit Lern·schwierigkeiten.

Oder Menschen mit körperlicher Behinderung arbeiten im Studjo.
Zum Beispiel:
Rollstuhl·fahrer.

Diese Menschen arbeiten im Studjo.
Sie arbeiten nicht auf dem allgemeinen Arbeits·markt.
Fachleute sagen zum allgemeinen Arbeits·markt auch:
Erster Arbeits·markt oder regulärer Arbeits·markt.

Der allgemeine Arbeits·markt ist zum Beispiel:

  • Eine Firma
  • Bei der Gemeinde
  • Oder bei einem Handwerker.


Manche Menschen haben eine sehr schwere Behinderung.
Die Menschen mit sehr schwerer Behinderung brauchen oft mehr Unterstützung.
Diese Menschen können gar nicht auf dem allgemeinen Arbeits·markt arbeiten.

Manche Menschen können nicht mehr auf dem allgemeinen Arbeits·markt arbeiten.
Zum Beispiel:

  • Der Mensch hat einen Unfall.
  • Oder der Mensch hat eine schwere Krankheit.

Darum kann der Mensch den alten Beruf nicht mehr machen.

Manche Menschen können noch nicht auf dem allgemeinen Arbeits·markt arbeiten.
Der Mensch muss erst noch viel lernen.
Und der Mensch braucht erst noch Unterstützung.

Dann findet der Mensch vielleicht später einen Arbeits·platz auf dem allgemeinen Arbeits·markt.
Diese Menschen finden eine Beschäftigung im Studjo vom Johanneswerk.

Im Studjo gibt es 8 Betriebs·stätten:

  •  2 Betriebs·stätten in Bochum
  •  3 Betriebs·stätten in Lüdenscheid
  •  1 Betriebs·stätte in Kierspe
  •  1 Betriebs·stätte in Werdohl
  •  1 Betriebs·stätte in Schalksmühle

 

 

Studjo hat besondere Aufgaben

Menschen mit Behinderung können dort verschiedene Arbeiten machen.
Die Menschen können im Studjo etwas für einen Beruf lernen.
Und die Menschen können im Studjo verschiedene Schulungen machen.

Zum Beispiel:
Schulungen für die Arbeit.
Durch Schulungen verbessern sich die Menschen im Beruf.
Oder die Menschen machen Schulungen für sich selbst.
Zum Beispiel zum Thema:

  • Sport und Bewegung
  • Lesen und Schreiben.

Im Studjo bekommen die Menschen eine passende Unterstützung.
Dann können die Menschen gut arbeiten.
Die Beschäftigten im Studjo sind dem Johanneswerk wichtig.
Das Studjo prüft:

  • Was möchten die Menschen gerne arbeiten?
  • Welche Arbeiten können die Menschen machen?
  • Was müssen die Menschen für ihr Arbeits·leben noch lernen?

Darauf achtet Studjo bei den Arbeits·angeboten.
Darauf achtet Studjo bei den Schulungen.
Und darauf achtet Studjo bei den Angeboten für ein besseres Leben.

Die Beschäftigten vom Studjo sind unsere Partner.
Die Beschäftigten sollen sich im Studjo wohl·fühlen.
Und die Beschäftigten sollen ihre Arbeit gut machen können.

Darum gibt es im Studjo verschiedene Arbeits·bereiche.
Die Beschäftigten können auch in einer Außen·arbeits·gruppe arbeiten.
Eine Außen·arbeits·gruppe ist in einer Firma auf dem allgemeinen Arbeits·markt.
Ein Mitarbeiter vom Studjo unterstützt die Beschäftigten den ganzen Tag.

Oder die Beschäftigten arbeiten auf einem Außen·arbeits·platz.
Ein Außen·arbeits·platz ist auch auf dem allgemeinen Arbeits·markt.
Mitarbeiter vom Studjo sind dann nicht immer beim Beschäftigten.

Außen·arbeits·plätze gibt es zum Beispiel:

  • In einem Industrie·unternehmen
  • In einem Restaurant
  • Oder in einem Alten·heim.

Studjo hat viele Arbeits·möglichkeiten.
Studjo findet für jeden Menschen mit Behinderung die richtige Beschäftigung.
Studjo sucht dann auch Arbeits·plätze auf dem allgemeinen Arbeits·markt.
Zum Beispiel:

  • In einer Firma
  • Bei der Gemeinde
  • Oder bei einem Handwerker.

Studjo hilft den Beschäftigten bei der Bewerbung.
Und Studjo unterstützt den Beschäftigten am Arbeits·platz.

Besondere Angebote für ältere Menschen mit Behinderung:

Ältere Menschen müssen nicht mehr arbeiten.
Ältere Menschen sind dann Rentner.

Für viele Menschen ist das Leben als Rentner schwierig.
Rentner sehen die Kollegen zum Beispiel nicht mehr jeden Tag.
Der ganze Tag verändert sich für Rentner.
Die Rentner müssen sich erst daran gewöhnen.

Studjo hat besondere Gruppen für ältere Beschäftigte.
Studjo begleitet und unterstützt die älteren Beschäftigten.

Studjo stellt sich vor

Angebote und Arbeits·Bereiche

Angebote für Menschen mit besonderem Unterstützungs·Bedarf

MontagePlus

Montage heißt zum Beispiel:
etwas zusammen·bauen.

In der Montage Plus bauen die Beschäftigten verschiedene Teile zusammen.
Zum Beispiel:

  • Stecker für Elektro·geräte.
  • Oder Teile für Autos und Maschinen.

Die Arbeiten in der Montage Plus sind leichter.
In der Montage Plus bekommen die Menschen viel Unterstützung.
Mitarbeiter helfen bei der Arbeit.

Die Mitarbeiter in der Montage Plus sind Fach·leute.
Die Mitarbeiter kennen sich bei der Unterstützung gut aus.
Jeder Beschäftigte bekommt die nötige Unterstützung.

Die Beschäftigten in der Montage Plus sind dem Studjo wichtig.
Studjo prüft:

  • Welche Arbeiten wollen die Beschäftigten gerne machen?
  • Und welche Arbeiten können die Beschäftigten machen?

Studjo unterstützt dann die Beschäftigten bei der Arbeit.
Das will tudjo erreichen:

  • Die Menschen machen die Arbeit gerne.
  • Die Menschen machen die Arbeit so gut sie können.
  • Die Menschen bekommen für die Arbeit so viel Zeit wie sie brauchen.

Das sind die Vorteile von der Montage Plus:

  • Jeder Beschäftigte bekommt so viel Unterstützung wie nötig.
    Alle Mitarbeiter vom Studjo sind Fach·leute.
    Die Mitarbeiter kennen sich also gut aus.
  • Es gibt Angebote für die Bewegung.
  • Es gibt Angebote zum Ausprobieren von eigenen Ideen.
  • Manche Menschen können nicht gut sprechen?
    Dann gibt es für die Menschen Sprech·hilfen.
  • Es gibt in der Montage Plus Ruhe-Räume.
    Und es gibt in der Montage Plus einen Snoezelen-Raum.
    Ein Snoezelen-Raum ist ein besonderer Raum zum Träumen und Ausruhen.

Arbeits·Plätze für Menschen mit Autismus

Autismus ist keine Krankheit.
Autismus ist auch keine Behinderung.

Menschen mit Autismus:

  •  Sehen vielleicht anders als andere Menschen
  •  Hören vielleicht anders als andere Menschen
  •  Oder fühlen vielleicht anders als andere Menschen.
    Menschen mit Autismus nehmen ihre Umwelt anders wahr.  

Für die Menschen fühlen sich viele Dinge aus dem normalen Leben nicht gut an.
Zum Beispiel:
Bestimmte Muster oder bestimmte Töne.

Menschen mit Autismus brauchen oft eine Umgebung ohne diese Dinge.
Zum Beispiel:

  •  Zu Hause
  •  In der Schule
  •  Bei der Arbeit
  •  Oder in der Freizeit.

Menschen mit Autismus sollen sich in der Umgebung wohl·fühlen.
Dann geht es den Menschen mit Autismus besser.
Und die Menschen mit Autismus haben dann weniger Probleme im Leben.

Im Studjo vom Johanneswerk unterstützen wir auch Menschen mit Autismus.

Menschen mit Autismus sind verschieden.
Darum muss Studjo auf viele Dinge achten.

In Schalksmühle hat Studjo passende Arbeits·plätze für Menschen mit Autismus.

Das Studjo in Schalksmühle liegt direkt am Wald.
Dort ist es schön ruhig.
Das hilft Menschen mit Autismus.

Die Vorteile von den Arbeits·plätzen für Menschen mit Autismus sind:

  • Ruhige Arbeits·plätze für Menschen mit Autismus.
    Am Arbeits·platz sind weniger störende Dinge.
    Die Beschäftigten können auch mal den Arbeits·platz verlassen.
    Die Beschäftigten gehen dann mit einem Mitarbeiter an einen ruhigen Ort.

  • Es gibt kleinere Gruppen mit besonderer Unterstützung.
    Die Mitarbeiter haben eine besondere Ausbildung.
    Darum können die Mitarbeiter die Menschen mit Autismus gut unterstützen.

  • Die Beschäftigten können verschiedene Arbeits·gruppen ausprobieren.
    Die Beschäftigten können zum Beispiel ausprobieren:
         - Mit wem kann ich gut zusammen arbeiten?
         - Mit wem kann ich nicht gut zusammen arbeiten?

  • Studjo achtet besonders auf die Menschen mit Autismus:
         - Was stört die Menschen?
         - Was macht den Menschen Probleme?
         - Wie müssen die Arbeits·plätze sein?
         - Wie muss die Unterstützung sein?

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Christoph Pasch
Geschäftsleiter