Werkstätten

In den Werkstätten vom Johanneswerk finden Menschen mit Behinderung eine Arbeit.
Das können Menschen mit psychischen Behinderungen sein.
Oder Menschen mit geistigen Behinderungen.
Oder Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Diese Menschen arbeiten nicht auf dem Allgemeinen Arbeits-Markt.
Zum Beispiel in einer Firma. Bei der Gemeinde. Bei einem Hand-Werker.
Oder als Chef mit einer eigenen Firma.

Manche Menschen haben sehr schwere Behinderungen.
Sie können gar nicht auf dem Allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.

Manche Menschen können nicht mehr auf dem Allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.
Zum Beispiel weil sie einen Unfall hatten. Oder eine schwere Krankheit.
Und deshalb ihren alten Beruf nicht mehr machen können.

Manche Menschen können noch nicht auf dem Allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.
Sie müssen noch viel lernen.
Und brauchen noch viel Unterstützung.
Sie finden aber vielleicht später einen Arbeits-Platz im Allgemeinen Arbeits-Markt.

Diese Menschen finden eine Beschäftigung in den Werkstätten vom Johanneswerk.

Es gibt:

  • 2 Werkstätten in Bochum
  • 3 Werkstätten in Lüdenscheid
  • 1 Werkstatt in Kierspe
  • 1 Werkstatt in Werdohl und
  • 1 Werkstatt in Schalksmühle

Die Werkstätten haben besondere Aufgaben

Menschen mit Behinderung können dort verschiedene Arbeiten ausprobieren.
Sie können dort einen Beruf lernen.
Und sie können dort verschiedene Kurse machen.
Zum Beispiel Kurse für die Arbeit.
Damit sie in ihrem Beruf besser werden.
Oder Kurse für sich selbst.
Zum Beispiel Kurse für Sport und Bewegung.
Oder Kurse, wo sie lesen und schreiben lernen können.

In der Werkstatt bekommen sie die Hilfe, die sie brauchen.
Damit sie arbeiten können.
Und damit sie ihre Arbeit gut machen können.

Die Beschäftigten in der Werkstatt sind uns wichtig!
Wir schauen:
Was möchten die Menschen gerne arbeiten?
Welche Arbeiten können sie machen?
Was müssen sie für ihr Arbeits-Leben noch lernen?

Darauf achten wir bei unseren Arbeits-Angeboten.
Darauf achten wir auch bei unseren Kursen.
Und bei den Angeboten für die Freizeit.

Unsere Beschäftigten sind unsere Partner.
Sie sollen sich in der Werkstatt wohlfühlen.
Sie sollen ihre Arbeit gut machen können.
Und sie sollen ihre Arbeit gern machen.
Das wollen wir erreichen.

Die Menschen können in der Werkstatt arbeiten.
Dort gibt es verschiedene Arbeits-Bereiche.

Sie können aber auch in einer Außen-Arbeits-Gruppe arbeiten.
Oder an einem Außen-Arbeits-Platz.

Zum Beispiel:

  • In einer Garten-Gruppe.
  • In einem Café oder Bistro.
  • Oder bei einem Praktikum in einer Firma.

Es gibt viele Arbeits-Möglichkeiten.
Wir finden für jeden die richtige Beschäftigung.

Wir suchen auch Arbeits-Plätze im Allgemeinen Arbeits-Markt.
Zum Beispiel in einer Firma. Bei der Gemeinde. Oder bei einem Hand-Werker.
Wir helfen den Beschäftigten bei der Bewerbung.
Und unterstützen sie am Arbeits-Platz.

Besondere Angebote für ältere Menschen mit Behinderung:

Wenn die Menschen alt sind,
dann müssen sie nicht mehr arbeiten.
Dann sind sie Rentner.
Statt Arbeits-Lohn bekommen sie jeden Monat Rente.

Für viele Menschen ist das schwierig.
Sie müssen nicht mehr zur Arbeit kommen.
Sie sehen ihre Kollegen nicht mehr jeden Tag.
Der ganze Tag verändert sich.
Daran müssen sie sich erst gewöhnen.

Wir haben besondere Gruppen für ältere Beschäftigte.
Und begleiten und unterstützen die älteren Beschäftigten in dieser Zeit.

Angebote und Arbeits-Bereiche

Angebote für Menschen mit besonderem Unterstützungs-Bedarf

MontagePlus

Montage bedeutet: etwas zusammen-bauen.

In der MontagePlus bauen die Beschäftigten verschiedene Teile zusammen.
Zum Beispiel: Stecker für Elektro-Geräte.
Oder Teile zum Einbauen in Autos oder Maschinen.

Die Arbeiten in der MontagePlus sind leicht.
Hier arbeiten Menschen mit viel Unterstützung.
Assistenten helfen bei der Arbeit.

Ein Assistent  hilft anderen Menschen.
Zum Beispiel:

  • Bei der Arbeit.
  • Zu Hause.
  • Beim Sport.
  • In der Freizeit.

Die Assistenten in der MontagePlus sind Fach-Leute.
Sie kennen sich gut aus.

Jeder Beschäftigte bekommt so viel Unterstützung wie er braucht.
Und er bekommt einen Assistenten,
wenn er   Hilfe und Unterstützung braucht.

Die Beschäftigten sind uns wichtig.
Wir gucken:
Welche Arbeiten wollen die Beschäftigten gerne machen?
Welche Arbeiten können die Beschäftigten machen?

Dabei wollen wir sie unterstützen.

Das wollen wir erreichen:

  • Die Menschen machen die Arbeit gerne.
  • Sie machen die Arbeit so gut wie sie können.
  • Sie bekommen für die Arbeit so viel Zeit wie sie brauchen.

Die Vorteile von MontagePlus sind:

  • Jeder Beschäftigte bekommt so viel Unterstützung wie er braucht.
    Zum Beispiel von einem Assistenten.
  • Alle Assistenten sind Fach-Leute. Sie kennen sich also gut aus.
  • Es gibt Angebote für die Bewegung.
  • Es gibt Angebote, bei denen man Ideen ausprobiert.
  • Es gibt Sprech-Hilfen.
    Wenn Menschen nicht gut sprechen können.
  • Es gibt Ruhe-Räume. Und einen Snoezelen-Bereich.
    Snoezelen-Räume sind besondere Räume zum Träumen und Ausruhen.

Arbeits-Plätze für Menschen mit Autismus

Autismus ist keine Krankheit. Und auch keine Behinderung.
Menschen mit Autismus sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen anders als die meisten anderen Menschen. Für sie fühlen sich viele Sachen aus dem normalen Leben
schrecklich an. Zum Beispiel bestimmte Muster. Oder bestimmte Töne.
Oder wenn fremde Menschen sie einfach so anfassen. Und sie das gar nicht wollen.

Menschen mit Autismus brauchen eine Umgebung ohne diese Sachen.
Zu Hause. In der Schule. Bei der Arbeit. In der Freizeit.
Sie brauchen eine Umgebung wo sie sich wohl fühlen.
Dann geht es ihnen besser.
Und sie haben viel weniger Probleme im Leben .

In den Werkstätten vom Johanneswerk betreuen wir auch Menschen mit Autismus.

Menschen mit Autismus sind verschieden.
Deshalb müssen wir auf viele verschiedene Sachen achten.

In der Werkstatt in Schalksmühle haben wir die richtigen Arbeits-Plätze
für Menschen mit Autismus.

Die Werkstatt in Schalksmühle liegt direkt am Wald.
Dort ist es schön ruhig.
Und das ist gut für Menschen mit Autismus.

Die Vorteile von Arbeits-Plätzen für Menschen mit Autismus sind:

  • Ruhige Arbeits-Plätze für Menschen mit Autismus.
    Weniger Sachen, die stören.
    Die Beschäftigten können auch mal vom Arbeits-Platz weggehen.
    Ein Betreuer geht mit ihnen dann an einen ruhigen Ort.
    Zum Beispiel in den Wald.
  • Kleinere Gruppen mit besonderer Betreuung.
    Die Betreuer haben eine besondere Ausbildung.
    Damit sie Menschen mit Autismus betreuen können.
  • Die Beschäftigten können verschiedene Arbeits-Gruppen ausprobieren.
    Sie können testen: Mit wem kann ich zusammen arbeiten?
    Mit wem kann ich nicht zusammen arbeiten?
  • Wir achten besonders auf die Menschen mit Autismus :
    Was stört sie? Was macht ihnen Probleme?
    Wie müssen die Arbeits-Plätze sein?
    Wie muss die Betreuung sein?

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